Die Prozeßorientierung in der Organisationstheorie
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Abstract
Bislang sind Organisationen überwiegend als relativ statische Gebilde betrachtet worden, die gelegentlich Veränderungen — zumeist von außen durch Berater vorgeschlagen — erfahren. Die Organisationsforschung ist dabei von geradlinigem Denken geprägt, das von einem Ausgangspunkt mehr oder weniger linear auf Folgerungen hinarbeitet. Methodisch haben sich Ansätze1 herauskristallisiert, die durch systematische komparative Studien Regelmäßigkeiten in den Strukturen von Organisationen aufdecken wollen. Aus dem Vergleich unterschiedlicher Strukturen in spezifischen Kontexten sollten Empfehlungen für die Praxis abgeleitet werden (vgl. Wolff 1982, S. 7). Erkenntnisinteresse war (und ist) das Herausarbeiten effizienter Organisationsstrukturen in den je spezifischen Umwelten von Unternehmungen.
