Stuart Hall (Hg.): Representation. Cultural Representations and Signifying Practices, Sage: London/Thousand Oaks/New Delhi 2012 [erschienen 1997], 400 S
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Abstract
Als intellektuelles Projekt sind die Cultural Studies einem kontroversen Diskurs verschrieben, der sich die Analyse expliziter und Enthüllung impliziter Macht- und Hegemoniestrukturen zum Ziel gesetzt hat. Stuart Halls (geb. 1932) Schriften haben sich im Sinne dieser Haltung aus der Auseinandersetzung mit marxistischen Ideen, besonders von Antonio Gramsci entwickelt, die sich in Form einer politisch kritischen Positionierung durch sein Werk ziehen und sich auch in der engen Verbindung zum Poststrukturalismus, Feminismus und Postkolonialismus zeigen. Zentral für sein Denken ist vor allem die Verbindung von subjektiven und strukturellen Bedingungen, anhand derer sich die verschiedenen kulturellen Dimensionen von Identität(en) und Identitätspolitik zeigen.
