Erwartungen an die Datenschutzbeauftragten im Internet
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Abstract
Die heutige Entwicklung der Wirtschaft und der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) hat eine große gesellschaftliche Veränderung in Gang gesetzt. Datenschutzbeauftragte werden alles daransetzen müssen, um von der virtuellen Welt nicht isoliert zu werden, einer Welt, die sich durch ihr starkes Wachstum zu einem nicht mehr wegzudenkenden Teil der gesellschaftlichen Realität entwickelt. Der Titel des Beitrags impliziert zu Recht, dass Erwartungen des Bürgers gegenüber dem Datenschutzbeauftragten beim Phänomen Internet eine Rolle spielen. Andererseits bedeutet dies, dass der Datenschutzbeauftragte kundengerecht denken muss, soll dieses für den Schutz der Privatsphäre so wichtige Institut der Gesellschaft einen Mehrwert bieten. Leitlinie für das Handeln des Datenschutzbeauftragten ist der Schutz des Bürgers vor Missbrauch und zweckwidrigem Gebrauch von IKT-Anwendungen. Der Datenschutzbeauftragte wird sich also am einzelnen Bürger orientieren müssen, der in zunehmendem Maße von der Datenautobahn Gebrauch machen wird. Die Informations- und Kommunikationstechnologie macht es möglich, den digitalen Datenschutzbeauftragten oder E-Privacy Commissioner ins Leben zu rufen, wodurch eine bisher für nicht möglich gehaltene Bürgernähe realisiert werden kann. Bevor ich auf die Erwartungen des Bürgers näher eingehe, werde ich eine kurze Kontextanalyse unter Berücksichtigung der Chancen und Gefahren machen, die einen Hinweis auf die Kontinuität und Effektivität des Datenschutzbeauftragten gibt.
