Lokale Schulgovernance im Milizsystem: Erbe ohne Zukunft?
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Abstract
Das Machtgleichgewicht innerhalb der Schweizer Schulgovernance hat sich verschoben; der Einflussbereich der lokalen Milizorgane ist kleiner geworden, während die professionelle Verwaltung stetig wuchs und die neu ermächtigten professionellen Schulleitungen vervielfältigte Kompetenzen aufweisen. Der Artikel beschreibt den Wandel der Schulgovernance innerhalb des Milizsystems theoretisch und historisch-exemplarisch. Die Interpretation des historischen Wandels greift auf demokratietheoretische Argumentationen zurück und verdeutlicht die intendierten und nicht-intendierten Implikationen der schulischen Governancereform.
