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Die zentralen Apparate der Wendebewegungen

Archiv für Psychiatrie und NervenkrankheitenPublished 1 September 1956
R. Häßler
Citations38

Abstract

Aus der hirnbiologischen Sammlung von Hess wurden die reiz- und ausschaltungsbedingten Wendeeffekte untersucht, um die zugeordneten neuronalen Substrate zu klären. Ipsiversive Wendungen sind die Reizeffekte von Forels Haubenfaszikeln einschließlich ihrer thalamischen Endigungen und von ihrem Vorläufer im Pons, dem Fasciculustegmenti dorsolateralis, wiezahlreiche Elitefälle und die Anordnung von 130 Reizstellen (in 4 horizontalen Diagrammen) ergeben. Reizungen der pontinen und mesencephalen Abschnitte dieses Neuronensystems haben eine ipsiversive Kopfwendung, die bald in eine fließende Manegebewegung übergeht, zur Folge, während aus den thalamischen Abschnitten des Neuronensystems in der Regel nur einfache Kopfwendungen ohne Blickwendungen zustande kommen.

Keywords

Physics and Astronomy