Die Genese akademischer Selbstkonzepte:
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Abstract
Zusammenfassung. Akademische Selbstkonzepte gelten als wichtige Einflussgrößen leistungsthematischen Verhaltens. Im Bereich der Pädagogischen Psychologie ist ihre Genese insbesondere im Zusammenhang mit dem Bezugsrahmenmodell (Internal/External frame of reference model; kurz: I/E-Modell, Marsh, 1986 ) diskutiert worden. Das Modell postuliert im Kern positive Auswirkungen von Schulleistungen auf das akademische Selbstkonzept im selben Fach als Folge sozialer oder externaler (E) Vergleiche und negative Auswirkungen dieser Fachleistungen auf das akademische Selbstkonzept in einem anderen Fach als Folge dimensionaler oder internaler (I) Vergleiche. Der Überblick über die bisherige Forschung weist die Gültigkeit des I/E-Modells mit einer Vielzahl von quer- und längsschnittlichen Studien in verschiedenen Altersgruppen, Ländern und Schulsystemen nach. Experimentelle Studien untermauern die Annahmen zu den Auswirkungen dimensionaler Vergleiche.
